Roland Mückstein | Stückwerk
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19. Juni. 2009, 13:48 - The Other Side
-- sehr vorläufige Version von 1 neuen Lied:

http://www.unet.univie.ac.at/~a0205667/theotherside.mp3

:)
31. Mai. 2009, 14:26 - TERMINE ANFANG JUNI
-- -- viel los in nächster Zeit --:--

# 5. Juni: Lesung mit der jungenliteraturwerkstattwien im Literaturhaus Wien (Seideng. 13, ab 20:00, Eintritt frei) --

"11 mal 5 plus x

Fotografie, Film, Performance, Scherben, Stempel und Literatur — serviert in 5-Minuten-Portionen von 11 AutorInnen der Jungen Literaturwerkstatt Wien unter der Leitung von Semier Insayif. Das Ende ist offen: Wir feiern mit Buffet und Balkan-Band. Das Publikum darf auch. Sehr gern.

Mitwirkende: Malte Borsdorf, Zwetelina Damjanova, Gábor Fónyad-Joó, Laura Freudenthaler, Nadine Kegele, Roland Mückstein, Susanne Müller, Pyotr Magnus Nedov, Andi Pianka, Teresa Präauer, Kathrin Primetzhofer."

-- --.

# 8. Juni: Auftritt mit den Demon Sucking Lollipops beim Acoustic Club im Theater am Spittelberg (Spittelberggasse 10) -- ab 19:30, Eintritt frei

# 9. Juni: Lesung zum Thema "Dialog" mit Nadine Kegele und Gábor Fónyad-Joó in der ÖGL (Herrengasse 5) -- ab 19:00, Eintritt frei

# 13. Juni: Auftritt mit den Singleuten (kein "Chor") beim "führdichauf" im Theater Dschungel (Museumsquartier) -- ab 19:00, Eintritt frei

... dann Sommerpause :)

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(auch älter --)


SVETINKA oder die Heilige von den Plattenbauten

Ein postkommunistisches Gedicht muss tief
im Elend ansetzen. "The city went through difficult
years. Serious problems accumulated in various spheres
of life for its citizens" liest man in einem Reiseführer
über Brno. Achtzehn Jahre nach der Wende erwarten wir noch
billige Leiber und verbissene
Opferbereitschaft. In der Fleischabteilung
eines amerikanischen Supermarkts bewegen sich hilflose Alte
oder jung Vernichtete in Zeitlupe bis gar nicht. Die Verwesung
in der Luft kommt nicht von ihnen. Weiter draußen in der
Svatopluka, eine Straße heißt so, scheint es
Schnee zu schneien, aber Styropor
wird auf der Zunge nicht zu Wasser. Svetinka,
unsere Heilige, beugt sich im dritten Stock von achtzehn aus dem Fenster
und schreckt zurück. Maminka, Honza! Wir werden belagert!
Schreckgestalten sägen mit langen Messern unsre Wände,
unsere Wärmedichtung an! Sie haben Zäune
und rostiges Metallgeschirr und dreckige Gesichter,
Pechnasen! Dort unten grinsen sie schon in die Fenster
von ihren Leitern! Wenn sie höher steigen,
können sie in mein Zimmer sehn! -- -- --

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31. Mai. 2009, 14:16 - Prämoderne, Moderne, Postmoderne
(schon etwas älter; grad wieder gefunden --)


Drei Metaphern für die Prämoderne, die Moderne und die Postmoderne.

1
Die Leittechnik der Prämoderne ist die Argumentation. (Zum Ungenügen des Technikbegriffs in diesem Zusammenhang vgl. §5.) Die Argumentation setzt sich mit Dingen auseinander, die sie von außen zu betrachten meint. Sie bewertet die Dinge mithilfe eines höheren, als absolut gedachten Wertmaßstabs, das heißt, sie beruft sich auf einen metaphysischen Horizont. (Sie bewertet die Dinge anhand ihrer Ähnlichkeit oder Unähnlichkeit zu einem der Pole einer Opposition, vgl. §7.)

2
Die Leittechnik der Moderne ist die Collage oder Montage. Zur Herstellung einer Montage ist kein Blick von außen notwendig; sie kommt mit dem gegebenen Material aus, welches sie zerschneidet und in neue Anordnungen setzt, um entweder zuvor verborgene Regularitäten sichtbar zu machen (in diesem Sinn ist etwa M. Foucaults dekonstruktive Geschichtsmontage modern, nicht etwa postmodern) oder die Irregularität des Ganzen zu betonen, das heißt, an beliebig herausgeschnittenen Bestandteilen der Dinge die Lächerlichkeit dieser Dinge zu betonen.
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25. April. 2009, 19:25 - Michel F.
"The present becomes the fullest moment, the moment of the greatest intensity, the solemn moment when the universal makes its entry into the real […] The present is no longer the moment of forgetfulness […] it is the moment when the truth comes out."

(Michel Foucault: "Society must be defended", New York 2003: Picador, pp. 227-8)

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27. März. 2009, 11:44 - Bitte fortsetzen.
# Nicht, dass ich Wüste.
# Wenn ich mich nicht Ire.
# Willst du dir das wirklich Anton?
# Das Gips doch nicht!

Und nicht vergessen: am Sonntag ist Lesung!

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15. März. 2009, 22:37 - Alte Bilder
Im alten Stückwerk gab's 1 Haufen alter Bildprojekte von mir, die ich zT immer noch ganz hübsch finde, und weil ich letztens wieder danach gefragt wurde, ist hier der Link zur damaligen

BILDERLISTE

(Mein momentanes Lieblingsbildding ist die ÖSTERREICH-Collage.)

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04. März. 2009, 01:09 - Lesung! ALSO! Bald!
Nadine & ich lesen am Sonntag, den 29.3., im Café Anno, Lerchenfelderstraße 132, ab 20:00. Eintritt ist frei.

MIT EINEM PLAN IN DEN BAUMARKT GEHEN, DAS KANN ICH AUCH.

Was es ist: Nichtegale Texte, keine Tagebücher, und Sonette nur gegen Bezahlung.



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19. Februar. 2009, 20:16 - er ich fried
[im Fieberwahn geschrieben, noch dazu in Salzburg auf 1 Berg]


ich er lesen fried
lich still er mehr
ernst als jünger bin
icht mags frisch


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Seit heute auf CHiLLi.cc: Meine Rezension zu Barbara Rosenkranz' Buch "MenschInnen: Gender Mainstreaming: Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen".

Hier:

www.CHiLLi.cc/?id=84-1-167

Wer mehr dazu wissen will, ich hab noch seitenweis Notizen, Sprachanalysen, Widerlegungen zur Hand.
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